
EU-Verbot für Kraftstofffahrzeuge ab 2035: Neueste Entwicklungen und Kontroversen
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Ab März 2025 hält die EU an ihrem Verbot von Kraftstofffahrzeugen ab 2035 fest.
Trotz des anhaltenden Drucks der Automobilindustrie hat die EU klargestellt, dass sie den Plan „nicht zurückziehen kann und sollte“.
Gemäß den 2023 verabschiedeten Vorschriften wird ab 2035 der Verkauf neuer Fahrzeuge mit herkömmlichen Kraftstoffen auf dem EU-Markt verboten sein und nur noch Fahrzeuge verkauft werden dürfen, die kohlenstoffneutrale Kraftstoffe (wie etwa synthetische Kraftstoffe) verwenden.
Diese Anpassung ergibt sich aus der starken Forderung Deutschlands, die Ziele des Umweltschutzes mit der Durchführbarkeit der industriellen Transformation in Einklang zu bringen.
Die jüngsten Streitigkeiten drehten sich vor allem um die Flexibilität der Politik und die Einzelheiten ihrer Umsetzung. Zwar forderten einige Mitgliedstaaten und Unternehmen eine Verschiebung oder Lockerung der Beschränkungen, doch das EU-Klimaministerium betonte immer wieder, dass man am Null-Emissions-Ziel nicht rütteln werde.
Derzeit beschleunigen die Automobilhersteller ihren Übergang zur Elektrifizierung, und der Fortschritt bei der Kommerzialisierung der CO2-neutralen Kraftstofftechnologie bleibt eine Schlüsselvariable.
Insgesamt ist es zu keiner wesentlichen Verschiebung des EU-Verbots für 2035 gekommen, aber es gibt noch einen technischen Pufferraum innerhalb des politischen Rahmens. In Zukunft werden die Vollständigkeit der Lademöglichkeiten, die Kosten für alternative Kraftstoffe und die Geschwindigkeit der Anpassung der industriellen Kette zu zentralen Faktoren, die die Umsetzung politischer Maßnahmen beeinflussen.